Effective actions against child labour require the help of children.

Ein Projekt der Klasse 10c gegen Kinderarbeit.

 

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Für die Schülerinnen und Schüler der Klasse 10c und für alle Schülerinnen und Schüler der Städtischen Realschule „Am Heimbach“ ist es normal, dass sie keiner Arbeit nachgehen, welche sie wirtschaftlich ausbeutet, sie in ihrer geistigen oder sozialen Entwicklung schädigt oder gar ihre Gesundheit gefährdet. Für viele Kinder ist dies jedoch Alltag.

Im Rahmen des Englischunterrichts wurden die Schülerinnen und Schüler der Klasse 10c auf das Thema ‘Kinderarbeit’ aufmerksam gemacht. Je mehr Informationen sie erhielten, desto mehr kam das Verlangen auf, gegen Kinderarbeit vorzugehen oder zumindest ein Zeichen dagegen zu setzen.So starteten Frau Feisel und Herr Cuypers mit der 10c ein Projekt, welches sich mit Kinderarbeit auf Baumwollplantagen in Usbekistan und Turkmenistan befasst.

Kinderarbeit in den genannten Ländern ist einzigartig, denn es ist ein vom Staat kontrolliertes System. Wenn die Arbeit auf den Baumwollplantagen startet, hat dies einen großen Einfluss auf viele staatliche Organisationen in den genannten Ländern (große Städte ausgenommen). Auch Schulen werden während der Baumwollsaison geschlossen, damit Lehrer und Schüler im Alter von 11-15 Jahren unter Zwangfür 2 Dollar pro Tag auf Feldern Baumwolle ernten. Auf diesen sind sie gefährlichen Chemikalien ausgesetzt und leben unter unhygienischen Bedingungen ohne sauberes Trinkwasser. Auch verhindert die anstrengende und lang andauernde Arbeit, dass die Kinder eine ordentliche Schulbildung erhalten, was ihnen die Grundlage für eine erfolgsversprechende Zukunft nimmt.

Um über diesen Verstoß gegen weltweit gültige Kinderrechte zu informieren und großen internationalen Projekten wie UNICEF und Cotton Campaignihre Unterstützung zu zeigen, gestaltet die Klasse 10c Protestplakate und ein Protestvideo. Weitere Aktionen sind geplant. Jeder kann helfen, gegen diese unmenschlichen und unerträglichen Zustände vorzugehen!

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Take action: Besuchen Sie die Homepage http://www.cottoncampaign.org/take-action.html. Hier finden auch Sie sinnvolle Möglichkeiten, um gegen Kinderarbeit in Turkmenistan und Usbekistan vorzugehen.

Die Klasse 10c, Frau Feisel und Herr Cuypers sagen DANKE!

 

 


 

 

Mehrere Klassen – Ein Projekt 

gegen die brutale Delfinjagd in Taiji, Japan

 

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mit Frau Anika Feisel

Der Film ‚The Cove‘ http://www.takepart.com/cove/index.html ist bereits im Jahre 2010 erschienen, sein Ziel ist aber noch lange nicht erreicht: Das Erzeugen von weltweitem Bewusstsein über die jährlich stattfindende und brutale Delfinjagd in Taiji, Japan. Ein weiteres Ziel ist es, die jedes Jahr (September – März) neu stattfindende und geheim gehaltende Tötung endgültig zu beenden.

 

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Delphine gehören tatsächlich zu den intelligentesten Tieren auf unserem Planeten und sie haben ein starkes Bewusstsein von sich selbst und von ihrer Umgebung. Zum Beispiel können sie auf einem Bildschirm erkennen, ob sie selbst oder ein anderer Delphin zu sehen ist. Auch können sie selbst entscheiden, ob sie weiter atmen wollen oder nicht.

Diese beeindruckenden Säugetiere gehören nicht in Gefangenschaft. Das sehen die Fischer in Taiji allerdings anders. Dort werden Delphine von Fischern in eine Bucht getrieben und die „besten“ Exemplare in die ganze Welt für viel Geld verkauft. Seaworld ist nur ein Käufer von vielen. Der Rest wird aber nicht frei gelassen, sondern getötet.

Das eigentlich hochgiftige, durch Quecksilber verseuchte, Fleisch wird an Schulen in Japan als Essen verkauft. Die Menschen in Japan wissen nichts davon. Delphinfleisch ist kein Teil der japanischen Esskultur.

Viele Japaner haben – wie wir auch – eine typische Szene im Kopf, wenn sie an Delphine denken: Wer kennt nicht die Geschichten von Delphinen, die Menschen gerettet haben?! Jetzt brauchen sie einmal unsere Hilfe!

Frau Feisel hat mit den Schülerinnen und Schülern der Klassen 7c, 8c und 9c ein kleines Projekt gestartet. Sie wollten etwas tun, denn wenn das „kleine“ Problem in Taiji nicht gelöst werden kann, wie können dann noch größere Probleme bewältigt werden?

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Jeder kann etwas tun! Die Schülerinnen und Schüler fordern Sie dazu auf:

Besuchen Sie die Website:

https://dolphinproject.net/take-action/save-japan-dolphins/

Schon kleine Aktionen helfen. Zum Beispiel:

  • Besuchen Sie weder Seaworld noch andere Aquarien, in denen Delphine für Shows benutzt werden.
  • Unterschreiben Sie Petitionen!
  • Schauen Sie „The Cove“ und reichen Sie diesen Film im Freundeskreis weiter…

Die Klassen 7c, 8c, 9c und Frau Feisel sagen DANKE!

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